Patrick Borgeat

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Musikinformatik
Institut für Musikinformatik und Musikwissenschaft
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Patrick Borgeat

Patrick Borgeat, geboren 1985 in Öhringen, studierte Musikinformatik an der Hochschule für Musik Karlsruhe und ist dort Doktorand und Dozent am Institut für Musikinformatik und Musikwissenschaft mit Schwerpunkten Creative Coding, immersive interaktive 3D-Umgebungen, Live-Visuals und Live-Coding. Seit vielen Jahren engagiert er sich in Karlsruhe als Live-Visuals-Performer, Organisator von Live-Coding Events sowie mit Auftritten im ZKM, dem EFFEKTE Festival (2013/2015/2019) und bei Stummfilmvertonungen in der Schauburg (2011/2012). Seit 2010 ist er europaweit aktiv mit Auftritten, Exponaten, Talks und Workshops – unter anderem in London, Madrid, Venedig, Linz, Prag, Wien, Liepāja, Tallinn und St. Petersburg. Patrick Borgeat ist gern gesehener Gast bei Festivals und Konferenzen wie LINKS Heidelberger Biennale für Neue Musik (2010), SuperCollider Symposium (2010/2012), Laptops meet Musicians Festival (2011), Network Music Festival (2012/2013), BEAM Festival (2012), Festival Ars Electronica (2012), live.code.festival (2013), Festival RADICALdB (2014), GLOBALE (2016), GAMMA Festival (2016), International Conference on Live Coding (2016/2019), TEDxKIT (2017), Sound Days Liepāja (2019) sowie der Ausstellung Open Codes (2018-2019) im ZKM und in Mumbai.

Mit dem Live-Coding-Ensemble Benoît and the Mandelbrots erhielt Borgeat eine Honorary Mention beim Prix Ars Electronica (2012) in der Kategorie Digital Musics & Sound Art; mit der audiovisuellen Band Ganzfeld wurde ihm eine Honorary Mention beim Visual Music Live Contest (2015) zuerkannt. 2016 erschien ein Album mit Improvisationen von Benoît and the Mandelbrots auf dem Label Syff als Doppel-LP und Digital Download.

Patrick Borgeat realisiert als freischaffender Künstler und Programmierer interaktive Medienprojekte, unter anderem CodeklaviAR (2019/2020) mit Anne Veinberg und Felipe Ignacio Noriega, Bauhaus Talking (2019) mit ausbau.sechs sowie Vox Populi (2016) und The Station (2016) mit Causa Creations. Seit 2015 ist er auch als Softwareentwickler am Max-Reger-Institut in Karlsruhe-Durlach tätig.